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Transformative (inklusive) Bildung im Kontext der KI-Entwicklung

Künstliche Intelligenz kann digitale Ungleichheit verstärken. Transformative Bildung antwortet darauf mit drei pädagogischen Prinzipien: Reflexionsräume, kritische Medienanalyse und partizipative Gestaltung.

Autor:innen
Daniel Autenrieth, Jan-René Schluchter, Lea Schulz
Erschienen
Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 2025
Beitragsart
konzeptionell-theoretisch
Sprache
Deutsch
Worum geht es?

KI verändert Bildung und Teilhabe

Die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz, von multimodalen Sprachmodellen bis zur Perspektive einer Künstlichen Allgemeinen Intelligenz (AGI; Morris et al. 2024), verändert Bildung und gesellschaftliche Teilhabe grundlegend. KI bietet Potenziale für Inklusion, bringt aber zugleich neue Risiken, die vulnerable Gruppen besonders treffen. Der Beitrag analysiert, wie digitale Ungleichheit durch KI verstärkt wird.

„AI is all you need?“ und der englischsprachigen Fassung „AI For Whom?“." data-i18n-fr="Il s’agit de la troisième contribution de l’axe de recherche sur l’« AI Divide », aux côtés de « AI is all you need? » et de la version anglaise « AI For Whom? »." data-i18n-es="Es la tercera contribución de la línea de investigación sobre la « AI Divide », junto a « AI is all you need? » y la versión en inglés « AI For Whom? »." data-i18n-en="It is the third contribution of the „AI divide“ research strand, alongside „AI is all you need?“ and the English-language version „AI For Whom?“.">Es ist der dritte Beitrag des Forschungsstrangs zum „AI Divide“, neben „AI is all you need?“ und der englischsprachigen Fassung „AI For Whom?“.

Vorgehen

Theoretischer Zugang

Der Beitrag ist konzeptionell-theoretisch. Er verbindet die Analyse eines KI-getriebenen „AI Divide“ mit dem Konzept der transformativen Bildung: Bildung soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern kritisches Hinterfragen und aktive Gestaltung fördern. Daraus werden drei pädagogische Prinzipien für den schulischen Umgang mit KI abgeleitet.

Zentrale Ergebnisse

Drei pädagogische Prinzipien

01

Reflexionsräume

Räume, in denen KI-Systeme und ihre Voraussetzungen kritisch betrachtet und ihre Wirkungen auf Teilhabe reflektiert werden.

02

Kritische Medienanalyse

Verstehen, wie KI funktioniert, woher ihre Daten stammen und wo Verzerrungen und Ausschlüsse entstehen.

03

Partizipative Gestaltung

Aufgaben, in denen Lernende KI aktiv und handlungsorientiert mitgestalten.

Im Bild

Drei Prinzipien, ein Ziel

Reflexionsräume kritisch betrachten Kritische Medienanalyse KI durchschauen Partizipative Gestaltung aktiv mitgestalten Transformative Bildung KI inklusiv, gerecht & handlungsorientiert mitgestalten

Eigene Darstellung der Kernidee (nicht Teil der Originalpublikation).

Bedeutung

Was das für Schule heißt

Damit KI nicht bestehende Ungleichheiten vertieft, reicht reine Anwendungskompetenz nicht aus. Schulen brauchen Räume und Aufgaben, in denen Lernende KI verstehen, kritisch bewerten und mitgestalten. So wird transformative Bildung zur Voraussetzung dafür, dass KI inklusiv, gerecht und handlungsorientiert eingesetzt wird, besonders für Gruppen, die von Marginalisierung bedroht sind.

Literatur

Zentrale Bezugnahmen des Beitrags

  • Morris, M. R., et al. (2024). Levels of AGI: Operationalizing Progress on the Path to AGI.
  • Bengio, Y., et al. (2025). International AI Safety Report.
  • van Dijk, J. (2020). The Digital Divide. Polity Press. · Shew, A. (2020). Ableism, Technoableism, and Future AI.
  • Mezirow, J. (1995). Transformative Learning. · Schluchter, J.-R. (2020). Aktive Medienarbeit als Empowerment.
  • Autenrieth, D., Schluchter, J.-R., & Schulz, L. (2025). AI is all you need? Zeitschrift für Inklusion.

Auswahl der im Beitrag verwendeten Literatur; vollständige Nachweise im Original.

Zitation & Volltext

Zum Nachlesen

Autenrieth, D., Schluchter, J.-R. & Schulz, L. (2025). Transformative (inklusive) Bildung im Kontext der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 31(08), 34–40. https://doi.org/10.57161/z2025-08-06

Diese Seite ist eine eigene Zusammenfassung in eigenen Worten. Der Originaltext des Verlags wird nicht wiedergegeben, das Abstract also nicht im Wortlaut zitiert.

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