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Artikel im Überblick Buchbeitrag · begutachtet

Künstliche Intelligenz baut Bildungsbrücken in der Grundschule

Welche Chancen und Herausforderungen KI für digital-inklusives Lernen in der Grundschule birgt und wie das 5-Ebenen-Modell der Diklusion zeigt, wo KI Bildungschancen eröffnet.

Autor:innen
Traugott Böttinger, Lea Schulz
Erschienen
in: Beiträge zur Reform der Grundschule, Bd. 159. Grundschulverband, 2024
Beitragsart
konzeptionell · Buchbeitrag
Sprache
Deutsch
Worum geht es?

KI in der Grundschule – Chance und Aufgabe

Künstliche Intelligenz wird auch in der Grundschule immer präsenter. Der Beitrag macht auf ihre Potenziale aufmerksam, etwa personalisierte Lernpfade und individuelle Förderangebote für alle Kinder, und benennt zugleich die Herausforderungen ihres Einsatzes. Ziel ist ein digital-inklusives Lernen, das Bildungschancen eröffnet und neue Hürden vermeidet.

Vorgehen

Am 5-Ebenen-Modell der Diklusion entlang

Der Beitrag ist konzeptionell. Er ordnet Chancen und Herausforderungen von KI systematisch in das 5-Ebenen-Modell der Diklusion (Schulz 2021) ein. Diklusion, also digital-inklusive Bildung, bezeichnet die systematische Verbindung von digitalen Medien und Inklusion. So wird sichtbar, auf welchen Ebenen KI-Werkzeuge Bildungschancen unterstützen können: von der einzelnen Schülerin bis zur Schulentwicklung.

Zentrale Ergebnisse

Drei Kernaussagen

01 · Chancen

Personalisierung für alle

KI kann personalisierte Lernpfade und individuelle Förderung ermöglichen und so Kindern mit unterschiedlichen Voraussetzungen Zugänge eröffnen.

02 · Herausforderungen

Kein Selbstläufer

Dem Nutzen stehen Herausforderungen gegenüber: von Datenqualität und Verzerrungen bis zu didaktischer Einbettung und Voraussetzungen aufseiten der Kinder.

03 · Rahmen

Diklusion als Landkarte

Das 5-Ebenen-Modell der Diklusion macht sichtbar, auf welchen Ebenen KI Bildungsbrücken bauen kann und wo bewusst gestaltet werden muss.

Im Bild

Von Chancen und Risiken zur Bildungsbrücke

Chancen von KI personalisierte Lernpfade Herausforderungen Verzerrung, Voraussetzungen 5-Ebenen-Modell der Diklusion Bildungsbrücken für alle Kinder

Eigene, vereinfachte Darstellung der Kernidee (nicht die Modell-Abbildung der Originalpublikation).

Bedeutung

Was das für die Grundschule heißt

KI kann in der Grundschule Brücken bauen, aber nur, wenn ihr Einsatz bewusst gestaltet wird. Das 5-Ebenen-Modell der Diklusion hilft Lehrkräften, Chancen und Risiken einzuordnen und KI dort einzusetzen, wo sie Teilhabe und individuelle Förderung tatsächlich stärkt. So werden aus technischen Möglichkeiten pädagogische Bildungsbrücken für alle Kinder.

Literatur

Zentrale Bezugnahmen des Beitrags

  • Schulz, L. (2021). Diklusion – Lehren und Lernen mit digitalen Medien in inklusiven Settings (5-Ebenen-Modell).
  • Böttinger, T., & Schulz, L. (2023). Teilhabe an digital-inklusiven Bildungsprozessen: Das Universal Design for Learning diklusiv. QfI.
  • Martschinke, S., Oetjen, B., & Baumann, R. (Hrsg.) (2024). Bildungsbrücken für Vielfalt in der Grundschule bauen. Grundschulverband.

Auswahl der im Beitrag verwendeten Literatur; vollständige Nachweise im Original.

Zitation & Volltext

Zum Nachlesen

Böttinger, T., & Schulz, L. (2024). Künstliche Intelligenz baut Bildungsbrücken: Möglichkeiten und Herausforderungen für digital-inklusives Lernen. In S. Martschinke, B. Oetjen & R. Baumann (Hrsg.), Beiträge zur Reform der Grundschule (Bd. 159, S. 121–130). Grundschulverband.

Diese Seite ist eine eigene Zusammenfassung in eigenen Worten, nicht der Originaltext des Verlags. Das Abstract wird hier nicht im Wortlaut wiedergegeben.

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