Heterogenitätssensible Hochschullehre mit OER-Modulen
Wie das Projekt ›inklusiv.digital‹ Lehramtsstudierende mit frei nutzbaren OER-Modulen auf digital-inklusiven Unterricht vorbereitet: individualisiert, kollaborativ und interdisziplinär.
Lehramtsstudierende auf Vielfalt vorbereiten
Angehende Lehrkräfte sollen später heterogene Lerngruppen digital und inklusiv unterrichten. Dafür braucht es auch eine Hochschullehre, die diesen Anspruch selbst einlöst. Der Beitrag stellt das Projekt ›inklusiv.digital‹ vor, das mit frei nutzbaren OER-Modulen (Open Educational Resources) eine heterogenitätssensible Lehre für das Lehramtsstudium bereitstellt.
Doppelter Anspruch: Thema und Methode
Der Beitrag ist ein konzeptioneller Praxisbericht. Er beschreibt die OER-Module entlang eines doppelten Anspruchs: Sie thematisieren digital-inklusive Bildung inhaltlich und setzen zugleich eine heterogenitätssensible Hochschuldidaktik selbst um: individualisiert, kollaborativ und interdisziplinär. So wird die Lehre zum Modell für das, was sie vermittelt.
Drei Kernpunkte
OER als offene Ressource
Die Module sind als Open Educational Resources frei nutz- und anpassbar und damit auch über die eigene Hochschule hinaus in der Lehrkräftebildung einsetzbar.
Individuell, kollaborativ, interdisziplinär
Die Lehre ist so gestaltet, dass Studierende individualisiert, in Zusammenarbeit und über Fächergrenzen hinweg lernen; sie wird damit im eigenen Tun heterogenitätssensibel.
Lehre als Vorbild
Studierende erleben digital-inklusive Didaktik am eigenen Beispiel und gewinnen damit eine tragfähige Grundlage, um sie später selbst im Schulunterricht umzusetzen.
Doppelter Anspruch, ein OER-Angebot
Eigene Darstellung der Kernidee (nicht Teil der Originalpublikation).
Was das für die Lehrkräftebildung heißt
Wenn Lehramtsstudierende digital-inklusive Didaktik nicht nur als Theorie hören, sondern in ihrer eigenen Lehre erleben, wird sie glaubwürdig und übertragbar. OER-Module machen dieses Angebot skalierbar: Andere Hochschulen können die Materialien frei nutzen, anpassen und weiterentwickeln; das ist ein Beitrag zu einer breiteren, heterogenitätssensiblen Lehrkräftebildung.
Zentrale Bezugnahmen des Beitrags
- Schulz, L. (2021). Diklusion – Lehren und Lernen mit digitalen Medien in inklusiven Settings.
- CAST (2018). Universal Design for Learning Guidelines (Version 2.2).
- UNESCO (2019). Recommendation on Open Educational Resources (OER).
Auswahl der im Beitrag verwendeten Literatur; vollständige Nachweise im Original.
Zum Nachlesen
Diese Seite ist eine eigene Zusammenfassung in eigenen Worten. Der Originaltext des Verlags wird nicht wiedergegeben, das Abstract also nicht im Wortlaut zitiert.