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Heterogenitätssensible Hochschullehre mit OER-Modulen

Wie das Projekt ›inklusiv.digital‹ Lehramtsstudierende mit frei nutzbaren OER-Modulen auf digital-inklusiven Unterricht vorbereitet: individualisiert, kollaborativ und interdisziplinär.

Autor:innen
Lea Schröder, Lea Schulz
Erschienen
2024
Beitragsart
konzeptionell · Praxisbericht (OER)
Sprache
Deutsch
Worum geht es?

Lehramtsstudierende auf Vielfalt vorbereiten

Angehende Lehrkräfte sollen später heterogene Lerngruppen digital und inklusiv unterrichten. Dafür braucht es auch eine Hochschullehre, die diesen Anspruch selbst einlöst. Der Beitrag stellt das Projekt ›inklusiv.digital‹ vor, das mit frei nutzbaren OER-Modulen (Open Educational Resources) eine heterogenitätssensible Lehre für das Lehramtsstudium bereitstellt.

Vorgehen

Doppelter Anspruch: Thema und Methode

Der Beitrag ist ein konzeptioneller Praxisbericht. Er beschreibt die OER-Module entlang eines doppelten Anspruchs: Sie thematisieren digital-inklusive Bildung inhaltlich und setzen zugleich eine heterogenitätssensible Hochschuldidaktik selbst um: individualisiert, kollaborativ und interdisziplinär. So wird die Lehre zum Modell für das, was sie vermittelt.

Zentrale Ergebnisse

Drei Kernpunkte

01 · Prinzip

OER als offene Ressource

Die Module sind als Open Educational Resources frei nutz- und anpassbar und damit auch über die eigene Hochschule hinaus in der Lehrkräftebildung einsetzbar.

02 · Didaktik

Individuell, kollaborativ, interdisziplinär

Die Lehre ist so gestaltet, dass Studierende individualisiert, in Zusammenarbeit und über Fächergrenzen hinweg lernen; sie wird damit im eigenen Tun heterogenitätssensibel.

03 · Wirkung

Lehre als Vorbild

Studierende erleben digital-inklusive Didaktik am eigenen Beispiel und gewinnen damit eine tragfähige Grundlage, um sie später selbst im Schulunterricht umzusetzen.

Im Bild

Doppelter Anspruch, ein OER-Angebot

Thema: digital-inklusiv Inhalte vermitteln Methode: heterogenitätssensibel Didaktik selbst leben OER-Module ›inklusiv.digital‹ individualisiert · kollaborativ · interdisziplinär

Eigene Darstellung der Kernidee (nicht Teil der Originalpublikation).

Bedeutung

Was das für die Lehrkräftebildung heißt

Wenn Lehramtsstudierende digital-inklusive Didaktik nicht nur als Theorie hören, sondern in ihrer eigenen Lehre erleben, wird sie glaubwürdig und übertragbar. OER-Module machen dieses Angebot skalierbar: Andere Hochschulen können die Materialien frei nutzen, anpassen und weiterentwickeln; das ist ein Beitrag zu einer breiteren, heterogenitätssensiblen Lehrkräftebildung.

Literatur

Zentrale Bezugnahmen des Beitrags

  • Schulz, L. (2021). Diklusion – Lehren und Lernen mit digitalen Medien in inklusiven Settings.
  • CAST (2018). Universal Design for Learning Guidelines (Version 2.2).
  • UNESCO (2019). Recommendation on Open Educational Resources (OER).

Auswahl der im Beitrag verwendeten Literatur; vollständige Nachweise im Original.

Zitation & Volltext

Zum Nachlesen

Schröder, L., & Schulz, L. (2024). Heterogenitätssensible Hochschullehre anhand von OER-Modulen im Projekt ›inklusiv.digital‹ für Lehramtsstudierende.

Diese Seite ist eine eigene Zusammenfassung in eigenen Worten. Der Originaltext des Verlags wird nicht wiedergegeben, das Abstract also nicht im Wortlaut zitiert.

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